Es ist soweit: am Freitag, den 29.03.2019 geht es mit vollem Kofferraum zum Heimathafen der Jo Eh. Hier ein kleiner Materialauszug:
- 12 m² Armaflex
- 20l Boiler
- Funkgerät ICOM IC M330
- 3/4 m² Teak-Sperrholz
- Holzleisten
- 2 x Notebook inkl. Headset
Meinem Sohn Gerry, meiner Schwiegertochter Janina und mir stand somit ein arbeitsreiches Wochenende bevor. Am Samstag wurde zuerst der Motor ausgewintert, Öl gewechselt und der Impeller getauscht.

Da wir sowieso schon kopfüber im Motorraum steckten, wurde auch gleich der neue 20L Warmwasserboiler montiert. Die Halterungen wurden direkt am Steg aus 23 mm Kieferbrettern gesägt. Nun ist es deutlich enger, aber dafür mußten keine neuen Leitungen verlegt werden, und die Dichtheitsprüfung ist natürlich auch gleich positiv ausgefallen.

Danach kam das Funkgerät dran. Natürlich war die Ausnehmung des alten Gerätes rundherum 5 mm kleiner. Also erweiterte ich die Ausnehmung ein wenig und baute eine zusätzliche GPS-Antenne ein.
Noch schnell das Dinghi aufblasen, welches bei der Gelegenheit eine Generalreinigung bekam. Die Sprayhood wurde wieder montiert und die drei Wassertanks mit Frischwasser gespühlt. Zur Belohnung sind wir abends noch ins La Botte und bereits um 2200 totmüde in die Kojen gefallen.
Am Samstag haben wir uns dem Vorstag gewidmet, etwas nachspannen war die Idee. Um zu dem Wantenspanner zu gelangen, musste zuerst die Genua aus dem Profilvorstag ausgeschoren werden, danach die Klemmschrauben der Trommel gelöst und diese dann nach oben auf das Profil geschoben werden. Ein Wunder, dass alle benötigten Schrauben ohne großen Ärger gelöst werden konnten.

Wenn schon das Vorstag gewartet wurde, dann gleich mit dem Bootsmannstuhl ins Top, um dort ebenfalls eine Sichtkontrolle durchzuführen. Oberwanten, Unterwanten, alles ok, alle Splinten und Sicherungen vorhanden. Und wenn man schon so weit oben ist, dann kann auch gleich der alte Radarreflektor demontiert werden. Dafür kann nun ein Verklicker in luftiger Höhe seine Arbeit verrichten.
Die Kinder sind am Sonntag wieder Richtung Wien unterwegs, und ich gönne mir eine Verschnaufpause im Whirlpool der Marina Punta Gabbbiani. Noch ein wenig „klar Schiff machen“, die Ausklarierungspapiere in der Marina zur Policia senden, denn ab morgen wird „GEURLAUBT“.